Für einen gerechteren Wohnungsmarkt

ImmoScout24 steht für Toleranz, Vielfalt und Inklusion. Jede Form von Diskriminierung hat auf unserer Plattform keinen Platz. Wir setzen uns dafür ein, dass auf dem Wohnungsmarkt alle die gleichen Chancen haben. 

Warum ImmoScout24 sich für Vielfalt einsetzt

Wir erhalten immer wieder Hinweise von Nutzer:innen, dass Sie im Zuge der Immobiliensuche Diskriminierung erfahren haben. Beispielsweise enthalten Inserate diskriminierende und bestimmte Personengruppen ausschließende Hinweise oder auf den Immobilienbildern finden sich rechtsradikale Symbolik. Mit einigen wenigen Meldungen pro Monat ist der Anteil gering. Dennoch nehmen wir jede einzelne Meldung sehr ernst. 

Wie ImmoScout24 im Fall von Diskriminierung handelt

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ImmoScout24 steht für Toleranz, Vielfalt und Inklusion. Wir tolerieren keine Form der Diskriminierung, Belästigung, Bedrohung oder sonstigen feindseligen oder missbräuchlichen Verhaltens. Jede Meldung, die dazu bei uns eingeht, prüfen wir sehr genau. Inserate mit diskriminierenden Inhalten deaktivieren wir. Anbieter:innen kontaktieren wir und mahnen sie an, unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen und Unternehmenswerte einzuhalten. Bei diskriminierenden oder belästigendem Verhalten kannst du dich vertrauensvoll an unseren Kundenservice wenden.*

Kundenservice kontaktieren

Barrieren abbauen für ein offenes und faires Miteinander

Wir sind überzeugt, dass es beim Verdacht auf Diskriminierung sehr wichtig ist, in den Dialog zu treten. Wir wollen dazu beitragen, Barrieren bei allen Beteiligten auf dem Wohnungsmarkt abzubauen und ein offenes und faires Miteinander zu gestalten. Mit unseren Ratgeberinhalten wollen wir Vorurteile, Ängste oder Sorgen abbauen. Für Anbieter:innen haben wir Hinweise zusammengestell, die dabei helfen, Ungleichbehandlung zu verhindern. Wer sich im Rahmen der Immobiliensuche diskriminiert fühlt, für den haben wir Empfehlungen und Anlaufstellen zusammengestellt. 

Mehr zum Thema

Was ist Diskriminierung?

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes erhielt 2020 insgesamt fast 6.400 Beratungsanfragen. Der zweithäufigste Grund für Beschwerden war mit 33 Prozent Diskriminierung wegen der ethnischen Herkunft. Der größte Teil der Anfragen bezog sich mit 41 Prozent auf das Merkmal Behinderung, dem die vielen Fragen zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes zugerechnet wurden. Auch Geschlecht (17 Prozent) und Alter (9 Prozent) führten zu Meldungen bei der Beratungsstelle. Es ist aber davon auszugehen, dass die tatsächliche Zahl von Diskriminierungsfällen weitaus höher liegt, denn nicht jede:r Betroffene meldet Diskriminierung.

Geschützte Merkmale

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Merkmale in Diskussion

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Nicht geschütze Merkmale

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FAQ

Ist Diskriminierung erlaubt?
Gilt das AGG auch bei der Vermietung oder beim Verkauf von Immobilien?
Gibt es Ausnahmen vom Diskriminierungsverbot?
​Wann fängt Diskriminierung an?
​Wie lässt sich Diskriminierung erkennen?

Häufige Diskriminierungsursache: Ethnische Herkunft

Jede:r dritte Wohnungssuchende mit Migrationshintergrund berichtete der Antidiskriminierungsstelle des Bundes in einer Umfrage im Jahr 2019 von Diskriminierung aus rassistischen Gründen oder wegen der ethnischen Herkunft. Gleichzeitig gaben 41 Prozent aller Befragten an, sie hätten sehr große oder große Bedenken, eine Wohnung an eine eingewanderte Person zu vermieten.

Häufig haben etwa Menschen mit Migrationshintergrund keine andere Wahl, als in ein „Einwanderungsviertel“ zu ziehen. Das trägt zur Ausgrenzung von der Mehrheitsgesellschaft bei. Diese herbeigeführte Trennung begünstigt die Entwicklung von Vorurteilen. Diskriminierung ist also nicht nur für die Betroffenen schlimm, sondern hat gravierende Einflüsse auf das Miteinander in unserer Gesellschaft. Um so wichtiger ist es, Diskriminierung nicht zu akzeptieren und für die Gleichbehandlung aller Bevölkerungsgruppen einzutreten. 

Beratungsfälle

Nichtdeutscher bei Wohnungsbesichtigung
​Alleinerziehende Mutter bekommt Absage wegen Kopftuch
​Absage wegen fehlender Deutschkenntnisse

Diskriminierung im Wohnumfeld

Im Wohnumfeld kann andauernde Diskriminierung dazu führen, dass sich Menschen in der eigenen Wohnung nicht mehr wohl und sicher fühlen. Das Gefühl der Schutzlosigkeit kann so stark sein, dass kleine Vorkommnisse großen Stress auslösen, wie ein Klingeln an der Tür oder ein Brief im Briefkasten. Oftmals fehlt die Aussicht, die Situation ändern zu können, da ein Umzug Zeit und Geld kostet. Außerdem ist ein Wohnungswechsel keine Garantie dafür, dass es dort nicht wieder zu Diskriminierung kommt.

Der Druck auf die Betroffenen kann so massiv sein, dass er zu chronischen psychosomatischen Beschwerden führt. In Familien können auch Kinder von Diskriminierung betroffen sein. Sie erleben die Benachteiligung, weil sie selbst bedrängt und beschimpft werden, oder über die Belastung der Eltern.  

Beratungsfall

Diskriminierung durch Nachbarschaft

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*Alternativ kannst du dich auch an unsere internen oder externen Vertrauensanwälte über unsere Compliance Hotline oder unser anonymes Whistleblower System BKMS® wenden. Meldungen können auch anonym erfolgen, sollten jedoch genügend Informationen beinhalten, damit ImmoScout24 die Angelegenheit angemessen untersuchen kann.

Hinweis: Bei den Informationen handelt es sich um unverbindliche Empfehlungen von ImmoScout24 und keine Rechtsberatung.